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11.11.2011
Hunderechtsschutzversicherung:
Da der Hund für viele Menschen zu einem wichtigen Begleiter geworden ist, muss sich der Besitzer auch über einen geeigneten Hunderechtsschutz Gedanken machen. Doch genauso wie beim Menschen, kann auch der geliebte Vierbeiner einigen Schaden anrichten. Ein zuvor abgeschlossener Hunderechtsschutz kann zu mindest die finanziellen Folgen eines Schadensfall abdämpfen. Denn zum Schadensersatz ist ein Tierbesitzer laut §833 des Bürgerlichen Gesetzbuches verpflichtet.
Dort heißt es nämlich, dass wenn ein Mensch oder anderes Tier durch das eigene Tier verletzt wird oder es zu einem Sachschaden kommt, der Halter dazu verpflichtet ist, den entstandenen Schaden zu ersetzen. Versichert ist im Schadensfall aber nicht der Hund selbst, sondern der Besitzer und gegebenenfalls auch noch die Person, die z.B. den Hund beim Auslauf unter freiem Himmel beaufsichtigt. Der Besitzer muss dabei davon ausgehen, dass die Höhe des Schadensersatzes nicht begrenzt ist.
Zu den eigentlichen Schadensersatzansprüchen des Geschädigten kommen im Falle eines Rechtsstreites auch noch die Kosten für einen Rechtsanwalt hinzu. Die Kosten für einen Rechtsstreit können vor allem bei längeren und intensivieren Auseinandersetzungen vor Gericht sehr schnell explodieren. Natürlich gibt es auch beim Hunderechtsschutz verschiedene Tarife. Eine Unterscheidung besteht in der Laufzeit. Ein Vertrag kann in der Regel über ein, fünf oder zehn Jahre abgeschlossen werden. Eine andere Differenzierung besteht darin, dass der Hundesbesitzer einen Tarif auswählt, der eine Selbstbeteiligung im Schadensfall voraussetzt.
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Natürlich kann ein Hunderechtsschutz vor den negativen Folgen eines Schadensersatzanspruches schützen. Dennoch sollte sich gerade der Hundehalter im Klaren sein, dass sich viele Schadensfälle im Vorfeld auch vermeiden lassen. Dazu gehört vor allem die richtige Erziehung des Hundes und die Fürsorgepflicht des Hundebesitzers. Letztendlich steht nämlich er in der Verantwortung, dass sein Hund nicht andere Personen angreift oder Sachschäden verursacht. Die verantwortungsvolle Erziehung und ein intensives Hundestraining sind dabei die entscheidenden Faktoren, einen Schaden in Folge der Verletzung durch den eigenen Hund von Beginn an zu vermeiden.
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